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Begegnung über Kontinente hinweg: Gäste aus Benin zu Besuch in Eschborn

  • 31. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Zwei Wochen voller Begegnungen, gemeinsamer Erlebnisse und neuer Eindrücke: Vom 13. bis 28. August 2026 waren zwei Schülerinnen und ein Schüler aus Benin zu Gast in Eschborn. Begleitet wurden sie von ihrem Lehrer und unserem Vereinsmitarbeiter Rock Dohoun. Neben dem gemeinsamen Schulalltag standen zahlreiche Ausflüge, Projektarbeit und vor allem der persönliche Austausch mit den deutschen Jugendlichen und ihren Familien auf dem Programm.


Die Gruppe beim Besuch im Hessenpark.
Die Gruppe beim Besuch im Hessenpark.

Unter dem Motto „Spiegelbilder von Grand-Popo und Eschborn/Frankfurt“ bot der Gegenbesuch den Jugendlichen die Gelegenheit, den Alltag, die Kultur und das gesellschaftliche Leben in Deutschland aus nächster Nähe kennenzulernen. Gleichzeitig konnten die deutschen Schülerinnen und Schüler an die Erfahrungen und Begegnungen anknüpfen, die sie zuvor in Benin gesammelt hatten.

Nach der Ankunft am Frankfurter Flughafen wurden die Gäste von i

hren Gastfamilien herzlich in Empfang genommen. In den folgenden Tagen wechselten sich Unterricht, Projektarbeit, gemeinsame Unternehmungen und Zeit in den Familien ab.


Frankfurt und die Region gemeinsam entdecken

Bereits am ersten Wochenende ging es für die Gruppe nach Frankfurt. Bei einem Spaziergang am Main und einem Besuch des Main Towers konnten die Jugendlichen die Mainmetropole aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen.

Auch in den folgenden Tagen spielte die Erkundung der Region eine wichtige Rolle. Ein ganztägiger Ausflug führte die Gruppe in den Hessenpark, wo die Gäste einen Einblick in die Geschichte und das Alltagsleben Hessens erhielten. Weitere Programmpunkte führten die Jugendlichen nach Frankfurt und verbanden das Kennenlernen der Stadt mit der Frage, wie sich Alltag und Lebenswelten in Deutschland und Benin unterscheiden.

Sportlich wurde es beim Besuch des Frauenfußballspiels von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln. Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug nach Speyer. Dort besichtigte die Gruppe unter anderem den Dom und das Technikmuseum.


Die Gruppe aus Benin beim Besuch im Frankfurter Zoo
Die Gruppe aus Benin beim Besuch im Frankfurter Zoo
Schule und Gastfamilien als Orte der Begegnung

Ein wesentlicher Bestandteil des Austauschs war die Teilnahme der beninischen Gäste am regulären Unterricht. Dadurch erhielten sie einen unmittelbaren Eindruck vom deutschen Schulalltag. Gleichzeitig bot sich immer wieder Gelegenheit für Gespräche, gemeinsames Lernen und Projektarbeit.

Besonders wichtig war dabei nicht nur das offizielle Programm. Das Zusammenleben in den Gastfamilien und die Familientage ermöglichten persönliche Begegnungen, die weit über den Unterricht hinausgingen.

Dazu gehörte auch das gemeinsame Kochen in den Gastfamilien. Gemeinsam wurden Lebensmittel eingekauft und anschließend gekocht und gegessen. Gerade beim Vorbereiten der Speisen und am gemeinsamen Esstisch ergaben sich viele Gelegenheiten für Gespräche und den Austausch über Essgewohnheiten, Alltag und Kultur. So wurde aus einer alltäglichen Tätigkeit ein weiterer wichtiger Bestandteil der persönlichen Begegnung.

Ein gemeinsamer Abend in der Alten Mühle in Eschborn bot Gästen und Gastfamilien ebenfalls Gelegenheit zum Austausch. Dabei wurde unter anderem ein Video zum Thema Religionen präsentiert.

Zum Ende des Aufenthalts kamen die Jugendlichen noch einmal zu einem gemeinsamen Abschied mit Projektvorführungen zusammen. Am darauffolgenden Tag besuchten die Gäste außerdem die Phorms-Schule in Steinbach, bevor der letzte Abend in den Gastfamilien verbracht wurde.


Zwei Wochen, die verbinden

Nach 16 erlebnisreichen Tagen hieß es am 28. August Abschied nehmen. Früh am Morgen traf sich die Gruppe am Frankfurter Flughafen, von wo aus die Gäste ihre Heimreise antraten.

Zurück bleiben zahlreiche gemeinsame Erinnerungen und neue persönliche Verbindungen. Der Gegenbesuch zeigte, wie wertvoll internationale Schülerbegegnungen sein können: Andere Lebenswelten werden nicht nur im Unterricht besprochen, sondern unmittelbar erlebt. Aus Unterschieden entstehen Gespräche, aus gemeinsamen Erfahrungen Verständnis – und aus einem Austausch können Freundschaften über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg wachsen.

 
 
 

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